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08.01.2013

Silvester in Holland: Morgon, Champagner, Port...

Der Weindeuter wünscht allen
ein genußreiches 2013
Zum Jahreswechsel ging es wieder in unser schönes Nachbarland, in das Königreich der Niederlande. Auch dort wird ja an vielen Orten Wein produziert. Das wurde hier in der Vergangenheit schon öfter gewürdigt und Weine aus den Niederlanden kamen in die Verkostung.
Eine gewisse Tradition hat der Weinbau allerdings nur im Süden, in Limburg und Brabant. Das bekannteste und renommierteste Weingut ist immer noch Apostelhoeve der Familie Hulst bei Maastricht, im "burgundischen" Teil der Niederlande. Weingärten gibt es aber im ganzen Land verteilt, Tüftler, Hobbywinzer, weinverrückte Milch - und Gemüsebauern nutzen das landwirtschaftliche Kow-How, um Trauben anzupflanzen und selber zu vinifizieren (zusammenfassend diese website: "Wijngaarden in Nederland")
Ein Wein aus diesem Bereich, der mir mal recht gut mundete kommt aus Zeeland: Rivaner - Auxerrois 2010 vom Weingut  De kleine Schorre (11,5% / 9,90€). Näheres zum "Hollandwein" beim Weindeuter hier und hier.


Was den Konsum in diesem Silvesterurlaub anging, war der Weindeuter konservativer. Es wurde eher klassisch getrunken. In Erinnerung an den Aufenthalt in Lyon im Herbst gab es einen Morgon. Diesem Cru aus dem Beaujolais sagt man ja nach, daß er gut altern kann. Und dann in das Stadium des "morgonnierens" kommt. Und so war es auch. Morgon 2006 von Marc Signerin (12% / 12€) präsentierte sich gereift und ruhig, mit feiner Kirschfrucht, leicht, bekömmlich...
Champagner muß natürlich sein, wenns knallt müssen auch die Korken knallen. Gobillard Tradition hatte schöne Hefenase, reife Birne, feine Perlenbrausung im Mund.


Ansonsten gab es zweimal ein süßes Zungenküsschen. Ein Rest vom Weihnachts-Port war noch in der Flasche. Quinta de Noval Port LBV 2005 Douro (19% / 19€) präsentierte sich auch nach zwei Wochen offen als reichhaltiger-süßrauchiger Genuß.
Dann etwas aus Griechenland, ein Tribut an den Sommer auf Kreta mußte am Jahresende sein: Samos Vin Doux 2009 L'Union de Cooperatives Samos (15% / 9€). Eine honigduftige Essenz, Muscat, reichhaltig, cremig, dicht. Dabei aber nicht überschwer, seidige Ölung für den Gaumen...



Ansonsten gibt es an der Noordzee natürlich schöne Biere, die Niederlande und Belgien halten eine Vielzahl von Kloster, Spezial - und Starkbieren bereit. Für Weinfreunde passen die gut, weil die Trappisten & Co. in der Regel in schönen großen Kelchen serviert werden und aromatisch von großem Reichtum sind. Verkostet wurden u.a. Brand Imperator, Ciney (Empfehlung!), Palm und Westmalle Dubbel.





18.04.2012

Osterweine an der Nordsee



Der Weinhase legte im Osterurlaub diese vier schönen Flaschen ins Nest, verschiedene Farben, bunt gemischte Aromen...
  • Domaine de Saint Ser Rosé "Cuvée Prestige" 2010 / Sainte Victoire (13% / 10€) Ein Rosé aus der Provence, heller Lachston, nicht dickfruchtig, eher zart gebaut, feine Kräuternoten, dabei am Gaumen weich, sanfte Crema. Ein vornehm und feminin wirkender Wein aus Puyloubier am Fuße der Montagne Sainte Victoire = Top. 
  • Blanc du Nord 2010 Wijngaard Noordland Westz-Friesland 2010 (11% / 9€) Ein alter Bekannter (hier und hier) Das muß man einfach verkosten, wenn man vor Ort ist. Kein Wein aus Höhenlage, der Wingert liegt 3,70 Meter unter dem Meeresspiegel hinter der schönen alten Käsestadt Alkmaar. Johan Stoop, de wijngaardenier, begann 2005 mit dem ersten Setzen von Rebstöcken, allesamt auf Pilzresistenz gezüchtete Sorten. Auf mittlerweile 3000 qm Rebfläche stehen neben Rondo und Solaris auch noch die weiße Palatina und die rote Salomé. Der weiße Solaris und Palatina kommt mit traubiger Fruchtnase und kühler Frische = Hop
  • "Pasas" November Harvest Monastrell 2010 Vinnico Exports / Jumilla (14% / 7€) Spätgelesene Monastrell- Trauben führten laut Rücketikett zu einem semi-dry wine. Davon ist im Glas nicht viel zu schmecken, durchaus ein Wein mit Baßtönen, ansonsten hat der Pasas viel junge Kraft und Frische ohne Holz = Hop 
  • "Auro Rousso" Les Terasses d ´ Eole 2005 Cotes du Ventoux (14% / 18€) Syrah/Grenache Bombe aus dickwandiger Flasche. Eingekochte Früchte in der Nase, hohe Konzentration am Gaumen. Ein dunkler Ritter in erster Reife, kam erst am dritten Tag mit schöner Kräuterspur richtig aus sich raus. Alle Weine des Gutes sind nach provencalischen Winden benannt, Homepage dazu ist ist sehenswert (klick) = Top

05.01.2012

Nordseeweine...


Zum Jahreswechsel in Noordholland. Nach dem Chateauneuf - Highlight (klick) ging das (Wein)niveau etwas zurück. Blieb aber originell. Zum perfekten, frisch vom ganzen Fisch zugeschnittenen Matjes, stilvoll auf Papptellerchen und mit süßer Gurke, ein Weißwein im Plastikbecher: Undefinierbarer Charakter...

Dann lieber ein Wein aus der Gegend, gewachsen nur ein paar Kilometer von der Nordsee entfernt, direkt hinter der Käsestadt Alkmaar. Zu "Mosselen met frites" gab es den Rondo du Nord vom Wijngaard Nordland (12% / je 8,90€). Der wurde vor zwei Monaten schon einmal verkostet (klick hier). Der Wingert liegt 3,70 Meter unter dem Meeresspiegel. Auf mittlerweile 3000 qm Rebfläche stehen neben Rondo und Solaris auch noch die weiße Palatina und die rote Salomé. Hört sich romantisch an, und das ganze Projekt wird mit viel Liebe betrieben. Der Rote ist überraschend farbstark, kirschfruchtige Nase, auch im Mund frisch, durchaus süffig-saftig, leicht gekühlt am besten. Zu den im kräftigen Sud gegarten Muscheln völlig in Ordnung. 



Zu Silvester gab es im Grunde ein Käsefondue. Ich dachte, es sei eine gute Idee, vorher noch schnell einen Sushi /Rotweinsnack einzuschieben. Nach der entsprechenden Mövenpick Probe mit Hendrik Thoma immer wieder ein Thema. Leider diesmal kein gutes Match. Die Bento - Box vom Fischhändler sah zwar gut aus, der Reis war jedoch komplett ungewürzt. Ohne Reisessig, eingestellt mit etwas Salz und Zucker schmeckt das einfach nicht so gut. Auch der Penfolds Bin 2 dazu präsentierte sich unharmonisch. Shiraz und Mourvedré finden nicht zusammen, einerseits ein Vanilleplätzchen in Nutellea gedippt, andererseits zu viel Säure und mangelnde Fülle, das schmeckte nicht. Der Bin 2 ist mit ca. 15€ inmitten des riesigen Penfoldssortiments schon aus der etwas besseren Linie. Und ein Wein, der laut Werbung "in völliger Harmonie mit sich selbst steht".  


05.11.2011

Kleine Nordsee - Probe: Hollandwein, Ahr, Midi


Manchmal hat der Weindeuter auch Glück. So geschehen im Herbsturlaub an der nordholländischen Küste, genauer in Egmond aan Zee, um 8 Uhr morgens beim Frühstückseinkauf im 't Winckeltje, einem kleinen Käse und Delikatessenladen. Da probierte in der Frühe der Inhaber nämlich einige Weine, die ihm neu für sein kleines Weinregal angeboten wurden. Nach einigen neugierigen Blicken durfte ich mitverkosten. Und siehe da, es waren Rote und Weiße von Rebstöcken, die, nur ein paar Kilometer von der Küste entfernt, auf den saftigen Sand und Lehmböden des Polderlandes  hinter Alkmaar wachsen.
"Hollandwein" hab ich ja schon öfters probiert, das Thema hat Höhen und Tiefen (hier dokumentiert, klick). Was sich hier hinter den hübsch-häßlichen Windmühlenetiketten verbarg, war allerdings durchaus trinkbar. Also wurde mit einem Weinfreund eine Spontanverkostung am Strand organisiert. Die beiden "Nordholländer wurden dabei verstärkt um einen Roten von der Ahr und um zwei Südfranzosen.

Kontrastreiche Weine im Härtetest

  • Solaris (weiß) 2010 + Rondo (rot) 2009 Wijngaard Noordland (11,5% + 12% / je 8,90€) In Noord-Scharwoude begann Johan Stoop, de wijngaardenier 2005 mit dem ersten Setzen von Rebstöcken, allesamt auf Pilzresistenz gezüchtete Sorten. Der Wingert liegt 3,70 Meter unter dem Meeresspiegel. Auf mittlerweile 3000 qm Rebfläche stehen neben Rondo und Solaris auch noch die weiße Palatina und die rote Salomé. Hört sich romantisch an, und das ganze Projekt wird sicher auch mit viel Liebe betrieben. Aber wie schmecken die Weine ?
    Der weiße Solaris kommt recht traubig in die Nase, leichter Muskatellertouch. Im Mund dann frisch, Säure, Zitrus, schlank. Nicht sehr nachhaltig, ein Gaumenflüchter. Der rote Rondo ist überraschend farbstark, kirschfruchtige Nase, auch im Mund frisch, durchaus süffig-saftig, wurde mit zunehmender Kühlung im Seewind immer besser.
  • Frühburgunder 2009 Winzergenossenschaft Mayschoß - Altenahr /Ahr (13% / 15€) Nach den Holländern kommt hier viel Duft ins Glas, delikate reife Kirschfrucht, im Mund Schmelz, voll, sehr gute Länge. Der gute Jahrgang schlägt durch, die Aromatik entspricht aber auch dem Stil der Genossen von der Ahr. Verblüffend die Standfestigkeit der Flasche, nach 4 Tagen war der Rest noch ein guter Genuß. Keine nennenswerte Zunahme der Säure, feine rauchige Tabakwürze.
  • "Lou Maset" 2009 Domaine D ´Aupilhac / Languedoc (13,5% / 9€) Ein Sprung nach Süden, der Einstiegswein dieser bekannten Domaine aus Montpeyroux. Hier sind die klassischen Rebsorten des Midi drin: Grenache, Cinsault, Carignan, Syrah, Mourvedré. Hat die für gute Midiweine schöne und lebendige Mischung aus dichter Frucht, Pfeffer, Lakritz und sanften Gerbstoffen.
  • "Les Nobles Pierres" 2005 Chateau de Lascaux Pic Saint Loup (14% / 16€ / 80% Syrah, 20% Grenache) Hier wird die Latte noch einmal deutlich höher gehängt. Sehr reichhaltiger und kräftiger Wein in schönster Entwicklung. Natürlich eine satte dunkle Frucht, das erwartet man, dieses schöne Süßespiel von reifen Beeren, Trockenpflaume, Rumtopf. Dahinter und danach aber auch ein herrlich finessenreiches Kräuterspiel, Menthol, Zimt, eingelegte Oliven. Im Mund füllig, cremiger Gaumendruck, den man sich gerne gefallen läßt.



06.10.2011

Zeeland - Wein: Exot aus den Niederlanden



Am letzten Samstag unterwegs bei herrlichem Wetter, erst in Antwerpen und dann durch Zeeland an der südholländischen Küste. Am Strand von Domburg wollte ich ein schönes Trappistenbier verkosten. Aber es ist ein Kreuz mit der Weindeuterei, selbst da kommt einem ein (lokaler) Wein in die Quere.
Schuld ist das Weingut "De Kleine Schorre" in Dreischor auf der Insel Schouwen Duiveland. Seit 2001 wird da in Zusammenarbeit mit Cep d’Or aus Luxemburg auf 8 ha so allerhand angebaut. Auf dem, wie die Macher betonen, größten Weinberg der ganzen Niederlande sind mittlerweile 30.000 Rebstöcke mit Pinot Gris, Pinot Blanc, Rivaner and Auxerrois gesetzt worden.
Weinbau hat in den Niederlanden im Süden, in Limburg und Brabant eine gewisse Tradition. Weingärten gibt es aber im ganzen Land verteilt, Tüftler, Hobbywinzer, weinverrückte Milch - und Gemüsebauern nutzen das landwirtschaftliche Kow-How, um Trauben anzupflanzen und selber zu vinifizieren (zusammenfassend diese website: "Wijngaarden in Nederland".) Zum Teil mit minderwertigen pilzresistenten Sorten auf ungeeigneten Flächen, mitten in den saftigen und gut gedüngten Äckern des Polderlandes. Ich hab ja schön des öfteren Wein aus den Niederlanden verkostet (klick hier), mal mehr, mal weniger Trinkbares. Bekanntestes Weingut und Qualitätsführer ist immer noch Apostelhoeve bei Maastricht.


04.01.2011

Gezz maal ährlich !

Flop: Wein aus Plastik
Auch im Weinleben des Weindeuters herrscht nicht nur eitel Sonnenschein, manchmal sind die Gegebenheiten unwirtlich, gar genußwidrig. Und das soll hier mal ehrlich gezeigt werden.
Zum Jahreswechsel, genau um Mitternacht, wurde in der Ferienwohnungsküche an der Nordsee die "Witwe Cliquot" in Plastiksektkelche mit grünem Fuß gefüllt. Zur besseren Unterscheidung war der bei den "Gläsern" für die Kinderlimo rot. Kann passieren, wenn man nicht selber die Kontrolle behält.
Dann am Neujahrstag in der Fischbude: Zum (guten) Haring kam der (gar nicht mal schlechte) Wein wieder aus Plastik. Aber schon die Entscheidung, den Fisch mit (ausgetrocknetem) Broodje zu nehmen, war ja schon ein Fehler gewesen...
Dann lieber Bier ! Sehr lecker finde ich das Tripel Trappisten, gebraut von den fleißigen Mönchen der Liebfrauenabtei vom Heiligen Herzen von Westmalle in Belgien. Helles Goldgelb, gärt 3 Wochen in der Flasche nach (9,5%). Feinduftig, cremig, Tiefe - immer mit Liebe serviert im großen Kelch.
Auch ein Treffer war das Bockbier der "Texelse Bierbrouwerij", das Inselbock war auch 2010 wieder "het beste bock van Nederland".

Top: Bier in herrlichen Kelchen


03.01.2011

Neujahrswein in Holland


Wie schon im letzten Jahr gab es am 1.1. in Egmond am Strand einen Neujahrswein. Um die Temperierung mußte ich mir keine Sorgen machen, es war um die Null Grad, gerade richtig für einen weißen Exoten aus niederländisch-ungarischer Coproduktion:
"Heer Hugo" Italico Riesling 2008 Nederwijn (12,2% / 6,90€)
"Wijn verkregen in Nederland uit in Balatonfüred geoogste druiven", also Trauben vom Plattensee, vinifiziert in einem kleinen Ort hinter Alkmaar ! Die Holländer sind halt weinverrückt, es drängt sie zu eigenem Anbau und eigener Produktion (näheres dazu hier und hier).
"Italico Riesling", auch Welschriesling genannt, ist im Weinbaugebiet Badascony die wichtigste Rebsorte. Der Wein ist in der Farbe nicht ganz klar, hat leichte Eintrübung. In Nase und Mund durchaus Frische, hat aber auch leichten Ton von vergorenem Apfelsaft und Bittermandel. Typisch oder vielleicht nur der Zustand der Flasche ? Wer weiß...


26.10.2010

Hollandweine - Licht und Schatten

Lekker: Apostelhoeve
Weinbau hat in den Niederlanden im Süden, in Limburg und Brabant eine gewisse Tradition. Weingärten gibt es aber im ganzen Land verteilt, Tüftler, Hobbywinzer, weinverrückte Milch - und Gemüsebauern nutzen das landwirtschaftliche Kow-How, um Trauben anzupflanzen und selber zu vinifizieren (zusammenfassend diese website: "Wijngaarden in Nederland".)
  • Das bekannteste und renommierteste Weingut ist immer noch Apostelhoeve der Familie Hulst. Das liegt ganz im Süden bei Maastricht, im "burgundischen" Teil der Niederlande. Apostelhoevewein gibt es seit den siebziger Jahren, hier wird auf 6 ha absolut professionell gearbeitet und das Potential der Gegend, Maastricht liegt auf der Höhe von Bonn, ausgeschöpft. Angepflanzt werden Müller-Thurgau, Auxerrois, Riesling und Pinot Gris. Verkostet wurde der Riesling Jg. 2009 (9,80€). Sehr hell in der Farbe, "weißgold", nur leichte gelbgrüne Reflexe. Schöne frische Frucht schon in der Nase, grüner knackiger Apfel und Pampelmuse, auch im Mund alle Sinne auf Frische, leichtgewichtig, belebend mit schöner Länge.

  • Mitten in den saftigen und gut gedüngten Äckern des Polderlandes in Westbeemster in Nordholland liegt der Beemsterwijngaard. Motto: "meer dan alleen kaas in de Beemster..." Seit Mai 1999 wird da unter dem Label La Voeb vinifiziert und abgefüllt. Und das aus so wohlklingenden Sorten wie Léon Millot, Triomph d'Alsace, Seyval Blanc, Kerner, Orion, Regent, Johanitter, Solaris, Rondo und Cabernet Cortes. Allesamt auf Pilzresistenz gezüchtet, der Wingert liegt 3,70 Meter unter dem Meeresspiegel. In einer Art Gemüsescheune werden die schmalen schlanken Flaschen verkauft. Natürlich ist das alles originell und mir auch sehr sympathisch, nur geschmeckt haben die beiden verkosteten Weine nicht, überhaupt nicht. War der Weiße (0,5l, 6,50€) gut runtergekühlt trotz beißender Säure noch genießbar, brach beim Roten (0,5l, 7,50€) ein übler Sauerkrautstinker durch, im Mund unharmonische Säure, bitter, kurz. Möglicherweise ein Fehler, der nicht für die gesamte Produktion steht.

Ist "Hollandwein" im kommen ? Jancis Robinson antwortet im Interview mit Nikos Wein- und Gourmetwelten auf die Frage nach ihrer Entdeckung des Jahres: "Ein holländischer Freund brachte mir 20 Weine aus den Niederlanden ins Languedoc. Ich war völlig überrascht. Dort hat es eine große Revolution gegeben. In England sind unsere Weine bis auf die Sparklings nicht besonders, aber diese waren wunderbar zu trinken. Sogar ein ziemlich guter Riesling war dabei !"
Hier auch ein aktueller Artikel aus dem Weserkurier ("Hasch + Heinecken"), da geht es um das Weingut Hesselink bei Winterswijk an der deutsch - niederländischen Grenze.


Niet zo lekker: La Voeb