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06.01.2016

Letzter Roter...




...in 2015 war ein feiner Toskaner, der LA CASA von Caparzo, Jg. 99. Ein Brunello, der in den Gläsern noch mal so richtig aufzog - veilchenduftig, mürbe, zarte Säure, Tiefe, Länge. Meditation mit Blick auf die Noordzee, altes Jahr, edler Rausch...

29.02.2012

Heiliger Wein: Vin Santo 1998



Ein 14. Geburtstag ist zu feiern, also mal kucken was aus dem Jahr noch so im Keller herumliegt. Ein kleine verstaubte Flasche, der Inhalt schimmert mittlerweile bernsteinfarben. Ein Vin Santo, eine Spezialität aus der Toskana. Die Trebbiano und Malvasia Trauben werden dabei nach der Ernte für einige Monat in gut durchlüfteteten Räumen auf Strohmatten verteilt oder wie die Schinken zum trocknen aufgehängt. Da verlieren sie Wasser und konzentrieren ihren Zucker. Ausgebaut wird das Ganze dann noch für mindestens drei Jahre in Eichenfässern. Heraus kommt ein konzentriertes, alkoholstarkes Elixier, welches je nach Süßegrad als Aperitif oder als Dessertwein konsumiert werden kann. Klassisch dazu sind Cantuccini.

Castelgreve Vin Santo del Chianti Classico 1998 Castelli di Grevepesa Toskana / Italien (17% / ca. 12€) Intensive Reifenase, eingelegte Trockenfrüchte, Orangenzeste, leicht angewelkter Rosenstrauß, weihnachtlich angereichertes Marzipan - dabei angenehm differenziert: Mal kommen die fruchtigen, mal die oxydativen Noten durch. Im Mund ölig, Aprikosenlikör, Panettone mit Orangeat und Zitronat, Süße dominiert aber nicht, sehr sherry - esk. 





04.12.2011

Adventswein: Tignanello 2004



Vorweihnachtszeit: Berge aus Lebkuchenherzen und Marzipankartoffeln versperren die Supermarktgänge, Lichterketten spenden Glanz. Da muß auch was Ordentliches auf den Tisch und in die Gläser.

Tignanello 2004 Antinori (80% Sangiovese, 15% Cab. Sauv., 5% Cab. Franc 13,5% / Preis für den aktuellen 2008er ab 70€) Der Tignanello ist ein Wegbereiter der Erneuerung im italienischen Weinbau, ein "Chianti Deluxe", erfunden im Jahr 1970. Die Sangiovese wurde um  Cabernet-Sauvignon ergänzt, man verzichtete auf den Zusatz von weißen Trauben und setzte auf Barriqueausbau. Damit verabschiedete man sich von den Produktionsnormen des Chianti Classico und deklarierte als Vino da Tavola (heute IGT). Die Geburt der teuren Supertuscans und der Einstieg der Toskana in die önologische Moderne. Der geöffnete 2004er enttäuschte keineswegs, wurde den in ihn gesteckten Erwartungen gerecht. Erste Reife, satte Nase, feiner Rauch, im Mund schmelzig, sanft, voll. Viel Harmonie, entwickelt sich im Glas weiter. Top-Wein, im siebten Jahr in sehr guter Verfassung, noch Frucht zeigend. Hält aber für den Geduldigen in den kommenden Jahren sicher noch einige Überraschungen bereit...



25.07.2011

Sch...wetter, also "Luce" - Brunello


24. Juli und es regnet von morgens bis abends durch. Gemessene Tageshöchsttemperatur im geschützten Bereich: 13,9 Grad ! Was bleibt einem da viel anderes übrig, als Weine zu öffnen. Und gegen den Herbst im Juli anzutrinken. Womöglich mit einer besonderen Flasche, die die Wettergötter besänftigt. Genau die lag für solche Notfälle im Keller, mit 80€ hatte sie auch die richtige Preisklasse für eine Opfergabe an höhere Mächte.

  • "Luce" Brunello di Montalcino 2005 Luce della Vite (Frescobaldi) Toskana Italien (14,5% / 79€)
    Das Weingut Luce della Vite, 1995 gegründet als Joint Venture mit Mondavi / Kalifornien, gehört mittlerweile komplett zum Frescobaldi Imperium. Der toskanische Familienbetrieb entfaltet seit immerhin 700 Jahren seine Geschäftstätigkeit in Sachen Wein. Und da kam im Laufe von 30 Generationen natürlich so einiges zusammen: 5000 ha Grundbesitz, allein über 1000 ha eigene Rebfläche verteilt auf 9 Weingüterm, darunter mittlerweile auch die Tenuta dell` Ornellaia.
    Um die Luce-Weine wird ein ziemliches Marketinggedöns gemacht, ein Blick auf die Homepage zeigt das. Es gibt einen Dekanter von Carlo Moretti aus Murano, ein Lederköfferchen (natürlich handgefertigt von einem italienischen Ledermeister) sogar ein eigener Käse wurde "kreiert". Leute, die gute Nerven für nervöse, flashlastige Seite haben können hier klicken. Produziert wird der Luce (ein Sangiovese / Merlot Blend), der kleine Bruder Lucente (da ist zusätzlich noch etwas Cabernet drin), ein Grappa und eben der geöffnete Brunello, 100 % Sangiovese. Wie schmeckt der ?
    Der Wein hat Wumms, dicke Nase, Holz, konzentrierte reife satte Frucht, Alkohol, Minze, Lakritz, auch einen fordernden Säurekern im süßen Mantel. Hat mir gefallen - doch nicht zu schnell...
    Eine Mitverkosterin, toskanaerprobt seit ihrer Kindheit entdeckte Vertrautes: "Erinnerung an einen großen Maulbeerbaum, von dem die Früchte herabgefallen sind. Leicht angegoren liegen sie auf der sonnenverbrannten Erde." 

Ergebnis am anderen Tag: Es wurde "Licht", heute schien die Sonne - bis ca. 18.30, jetzt regnets wieder...




04.07.2011

Toskana und Languedoc


Der Sommer macht Pause, der Weindeuter sieht ROT. Zwei Weine aus dem warmen Süden kamen ins Glas, ein Chianti von Antinori und der neue "kleine" Clavel.
  • "Pèppoli" Chianti Classico 2007 Antinori Toskana / Italien (13% / 13€-16€) Wein von einem der vielen Güter des Antinori - Clans (seit 1985). Allein die Tenute Péppoli hat 62 Hektar Rebfläche. Ein moderner Chianti, neben Sangiovese ist auch noch etwas Merlot und Syrah drin. Gefällige Nase, vanillig-seidige Frucht, Blüten, wirkt irgendwie feminin. Am Gaumen mittlerer Körper, Frucht, etwas Säure. Nicht schlecht, es fehlt aber etwas an Nachhaltigkeit und Spannung.
  • "Cado" Domaine Clavel IGP Pays d’Oc Languedoc / Frankreich (13% / 5,90€) Pierre Clavel baut sein Sortiment beständig aus. Und bleibt dabei preislich auf dem Teppich ! Das Flagschiff Copa Santa gibts immer noch für 13€. Darunter tummeln sich Le Marteau und Bonne Pioche, beides geschmacksstarke Charkterspieler.
    Neben dem Einstiegsklassiker Le Mas gibt es jetzt zum gleichen Tarif den Cado. Ein typischer Clavel. Schon in der Nase wärmend, satte Frucht, im Mund recht weich, der Wein vermeidet rustikale Gerbstoffe. Ecken und Kanten, die der Le Mas jung schonmal zeigt, fehlen. Kommt dadurch fast "süffig" mit viel beeriger Frische rüber, im Alkohol zum Glück mit 13% noch moderat. Seriöser Trink - und Tischwein, Top.



21.02.2011

Toskana: Marchesi de’ Frescobaldi


Der freundlich zuprostende Herr auf dem Bild oben ist Leonardo Frescobaldi, derzeitiger "Presidente" von Marchesi de` Frescobaldi. Der toskanische Familienbetrieb entfaltet seit immerhin 700 Jahren seine Geschäftstätigkeit in Sachen Wein. Und da kam im Laufe von 30 Generationen natürlich so einiges zusammen: 5000 ha Grundbesitz, allein über 1000 ha eigene Rebfläche verteilt auf 9 Weingüter. Darunter mittlerweile auch Luce della Vite (zusammen mit Mondavi gegründet) und Tenuta dell` Ornellaia.
Einiges davon stand im Mövenpick Weinkeller in Dortmund zur freien Degustation bereit. Anschließend gab es dann noch eine "Signierstunde", Frescobaldi zierte in Gold einige Magnums und Doppelmagnums mit seinem Autogramm.
Die (teuren) Premiumflaschen ab 30€ zerfielen aromatisch in zwei Gruppen. Mormoreto, Giramonte, und die Brunellos Castelgiocondo und Castelgiocondo Riserva hatten bei aller Unterschiedlichkeit (zum Teil Sangiovese, zum Teil Cabernet, Merlot etc.) einen festen Kern, ernsthaft, mit "italienischen" Veilchennoten und zum Großteil noch deutlichem Tannin und frischer Säure. Die Spitzen von Luce della Vite waren offener, generös, ja üppig - der moderne Stil.

Signierstunde im Mövenpick

22.03.2010

Probe in Essen...

Rieslingworkshop mit Markus del Monego

...veranstaltet von der Weinhandlung Rolf Kaspar, das Ladenlokal liegt in Essen an der Ruhrallee, die Veranstaltung im Stile einer Hausmesse fand aber in der Stadtgarten-Gastronomie in Essen-Steele statt. Für die komplette Verkostung wurden nur 10€ berechnet und man sah ein besonders junges und vor allem weibliches Publikum, wie es auch dem Genießer in seinem Bericht zur gleichen Veranstaltung schon aufgefallen war.
Doch vor dem Vergnügen stand an diesem Abend die Pflicht, ein Weinworkshop zum Thema "Riesling" wurde besucht, Dozent war der bekannte Markus del Monego MW ! Der Mann ist kleiner als gedacht aber auch viel lustiger. Locker und und natürlich voller Kenntnis kommentierte er die Eigenheiten der ausgeschenkten deutschen Rieslinge, unter häufiger Würdigung des Binger Lochs für die mikroklimatischen Bedingungen des dortigen Weinbaus am Rhein. Mein Favorit hier war die 2008er Zeltinger Sonnenuhr Riesling Auslese von Schömann (14,50€/Mosel).
Im Saal herrschte schon fröhliches Treiben, schlendern & schlürfen war angesagt. Nach den Rieslingen suchte ich vor allem rote Gewächse auf, zunächst die komplette Reihe von Herdade dos Lagos (HDL) aus dem Alentejo/Portugal: Vom einfachen Tinto bis zur Syrah Reserva (16,95) kraftvolle Tanningeschütze. Konzentrierte Holzbomben aus der Maremma/Italien von der Fattoria di Magliano wurden präsentiert von zwei Italienern im Maßanzug mit verschränkten Armen: Poggio Bestiale (sic!) und Perenzo (36,95€). Rebsorten: ABS (anything but sangiovese).
Das erste Highlight dann zwei sehr engagiert und freundlich servierte Bordeauxs: 2006er Chateau Mondorion und 2005er Grand Enclos du Chateau de Cerons (eigentlich für ihre edelsüßen Klassiker bekannt). Schmelzig-elegante Aufsteigergüter zu zivilen Tarifen (19€ / Foto links) .Top auch die Weine der Celler Capcanes aus dem Montsant in Spanien (nähe Priorat in Katalonien), hier lohnt die gesamte Palette, schon der Lasendal für 8,50€ hat Charakter, die "dickeren" Mas Torto und Cabrida  haben trotz Kraft differenzierte Aromatik. Das gleiche gilt für die Weine von Chateau Moyau aus La Clape/Südfrankreich. Für mich die Entdeckung der gesamten Veranstaltung. Keine Einheits-Schoko-Würze-Syrahs sondern feinfruchtige Essenzen mit viel alter Carignan, Cinsault und Mourvedre drin, je nach Cuveé (6-33,95€) Probieren ! Nochmal Südfrankreich, Domaine Coudoulis von der südlichen Rhone zeigte in aller Bescheidenheit drei Rote, alle klasse. Flagschiff die süßreife Saftbombe "Cuveé Bacchus 2005" für 12,95€. 
Nach den bewährten Spätburgundern von Bercher und Ziereisen noch ein reichhaltiger Schönling aus Südafrika:  Momberg 2005 von Middelvlei Estate. Ein Exot muß auch noch Erwähnung finden, aus der Thermenregion/Österreich wurde ein Merlot - Eiswein ausgeschenkt (Johanneshof Reinisch, 20€ 0,375): Leichter (9%) und tänzelnd-süßer Abschluss.

Extravagant in Essen: Weinprobe mit Hund und Merlot Eiswein

16.11.2009

Bier und Weinwochenende in München


München: Dröhnendes Gedöns in Hofbräuhaus, Hacker-Pschorr, Haxnbauer und ´zig anderen ähnlichen Bierfestungen dominiert.
Aber auch der Weingenuß ist unter den Doppeltürmen der "Church of our Lady" fest etabliert, immerhin ist München die nördlichste Stadt Italiens.
So stossen die Steiff-Bären im großen Weihnachtsschaufenster der Kaufhof Galleria mit einem Glas Rotwein an und der FC.Bayern verkauft fränkischen Grauburgunder und Dornfelder mit Vereinsemblem. Leider blieb am Wochenende für Weinexkursionen nicht viel Zeit, aber zumindest ein Chianti sollte es im Hotelzimmer schon sein (Castello di Farnetella 2006 von Felsina).

Gekauft im sehr schönen "Dichtung und Wahrheit", einem Ableger der Garibaldi Weinläden neben dem Stammhaus von Ludwig Beck nur wenige Schritte vom Trubel auf dem Marienplatz entfernt. Eine stilvolle Mischung aus Buchladen und (italienischer) Weinhandlung, es riecht nach altem Holz und Wein - herrlich. Schräg gegenüber findet man mit dem "Hofer" ein sehr angenehmes Traditionsgasthaus: Ruhig, gediegen, schöne Gewölbedecke, solid-seriöse Wirtshausküche. Im Keller des Hauses war übrigens bis 1809 der städtische Weinstadel untergebracht, ich nahm trotzdem zur "Marienplatzlersuppe" und zum "Jungschweinebraten" zwei Glas Löwenbräu.

23.05.2009

Gereifte Rote...

...aus den 90er Jahren waren in sehr guter Form und sorgten bei der Probe eines Weinfreundes für vielfältig-anregende Aromen.Geöffnet waren in der Reihenfolge ihrer Verkostung:
1997 Chateau La Tour de By, Cru Bourgeois, Medoc

Feinduftig herb, schöne elegante Reifearomen nach schwarzem Tee, Würzkraut, appetitanregende Säure
1998 Chateau Les Ormes Sorbet, Cru Bourgeois, Medoc
Mehr Duft, klassische Bordeaux-Tertiäraromen, nicht übervoll, aber vorhanden: reife dunkle Früchte, Zigarrenkiste etc.
Der “Tempranillo-Bordeaux” aus Rioja-Höhenlage, recht fortgeschrittene Reifung, in der Nase leicht oxydativ, entwickelt sich zunächst angenehm im Glas, dann zunehmende Säure. Durchaus ein eleganter spanischer Senior…
1997 Sangioveto di Toscana, Badia a Coltibuono
Top,Top,Top ! Leichte Orangetöne am Rand, steht vollduftig im Glas, intensive Noten nach Orangeschale und Feigen, eine gewisse Exotik kennzeichnet den Italiener. Schöne Reifung ohne jede Spur von Überalterung. Weich-samtig im Mund, cremig auskleidend, elegant, gute Länge, sehr befriedigende Flasche.
1999 Domaine du Pegau, Chateauneuf du Pape
Chateauneuf, mein Wein! Der Pegau hat gegen den eleganten Italiener den rustikaleren Auftritt – die ganze Aromatik ist dunkler, derber, “maskuliner“. Erde, Leder, Trockenkräuter, Dörrobst, Lakritze – das ist so die Richtung. Ein ganzer Bauernhof im Glas, von der Gemüsescheune bis zum Düngerhaufen. Beide Weine ergänzen sich, beide hatten ihre Anhänger, ich neigte am warmen Frühlingsabend eher dem Sangioveto zu.
1999 Condado de Haza, Ribera del Duero
Immer noch der für Weine aus dem Hause Fernandez oft typische Rauchton, ansonsten entwickelte Duft- und Geschmacksnoten. Ein Wein, der nicht unbedingt vom „Liegenlassen“ profitiert, jung hat er einfach mehr von dieser leckeren satten Tempranillo-Frucht.
Gut gehalten, bittersüße Säure, Kernobst, klassische Petrol-Note

Dazu passend zu einer solchen Genußprobe: Ein vom Gastgeber auf den Punkt gegartes Lammkaree mit Thymiankartoffeln und Bohnensalat.



15.02.2009

Die große Italien Probe...




...im Mövenpick Weinland bot die Gelegenheit, Italiener zwischen Südtirol und Sizilien in dichter Abfolge zu probieren. Nach vielen Franzosen und Iberern machte es Spaß, sich mal wieder geballt den Weinaromen des Stiefels zu widmen. Zwei Klassiker spielen immer noch die Hauptrolle: Toskana und Piemont !
 
Der Brunello, der "schöne Dunkle" aus Montalcino südwestlich von Florenz, war der erste mit hohem Aufwand und Anspruch gemachte Wein aus der Sangiovese Traube, zu einer Zeit, als der Chianti nur der einfache Massentrunk aus der Bastflasche war. Brunello di Montalcino war auch bei deutschen Weinfreaks sehr in Mode, noch vor den Weinen aus dem Languedoc und Nordspanien.
Der Il Poggione 2003 überzeugt spontan: Dunkle Früchte , Tabak und Zartbitterschoko, im Mund der volle Körper mit kräftigen aber sehr "offenen" Gerbstoffen verführen den Freund kräftiger Aromen.

Ein ganz anderes Lied singen Barolo und Barbaresco aus dem Piemont: Feinheit, Finesse, Transparenz - die  norditalienischen Edelmänner aus der Nebbiolo - Traube erstrahlen in herbstlicher Strenge.
Der Barbaresco Riserva "Santo Stefana di Neive" 1998 von Bruno Giacosa war für seine gut 10 Jahre schon ziemlich reif, schien schon sehr entwickelt: Deutlich helles Orange am Rand, offene reife Pflaumennase, wirkte leicht, seidig, feinwürzig, natürlich kein dicker "Mundfüller" wie der Brunello, eher eine Gesamtaromtik für Burgundertrinker. Der für einen "Großen" relativ knappe Abgang und der am Limit liegende Reifezustand ließen natürlich angesichts des Verkaufspreises von 121€ einige Fragen offen.

(Il Poggione 2003 Brunelli di Montalcino  Tenuta il Poggione 28,90 €)
(Santo Stefano di Neive 1998 Barbaresco Riserva  Bruno Giacosa 121 €)