Posts mit dem Label Menü werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Menü werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

10.01.2012

"Anti Schuhbeck" - Hüttengaudi: Hamburger mit Weinbegleitung


Es wurde sich ja viel empört über Schuhbecks "Hüttengaudi Burger" für Mc Donalds. Fastfood stehe im Widerspruch zu seinen sonstigen Bemühungen im Bereich gesunde Ernährung und Fine Dining. Man war enttäuscht, fühlte sich betrogen, bezichtigte ihn der Unehrlichkeit, erhob gar den Vorwurf des Heuchlertums. Da hätte nur noch ein flammendes Manifest à la Stéphane Hessel gefehlt...
Oh heiliger Idealismus, der da durchschlägt. Auch der Genußkapitalismus ist kein Ponyhof, auch und gerade die Fernsehköche sind Paradebeispiele fürs Abkochen und Publikummelken. Schuhbeck ist kein für die Volksgesundheit tätiger Ernährungsberater, sondern eine durchkaptalisierte breit aufgestellte Marke. Jetzt wurde ein neues Werbesegment besetzt. Wie vorher auch schon für Herta-Wurst.
Was die Burger angeht, sicher kann man die prinzipiell besser machen. Auch die Hüttengaudiburger waren matschiger Mist. Das hat ja schon Dollase (klick) festgestellt, als er mal einen Hamburger von Mc Donalds seziert und konkrete Vorschläge gemacht hat (weniger Brotanteil, mehr Kusperelemente, weniger Cremesoße). Mein Versuch dazu fand schon in der Vorweihnachtszeit statt, mit Weinbegleitung in drei Akten:
  1. Fischmäc mit geschmortem Fenchel, Zuccini und Ziegenkäse
    Dazu ein interessanter Grieche: Chardonnay Zafeirakis 2010 (12,5% / 12€) Helles Gold im Glas, in der Nase Nuß und frisches Weißbrot, reife Banane und Birnenlikör - allerdings alles nicht überbordend, sondern ziemlich fein. Auch im Mund zart und trocken, milder Schmelz und  Säure schaffen Spannung. Schöne Länge. Nicht zu kalt trinken, die Aromen kommen schön zwischen 12-14 Grad. Kleine Menge aus Bioproduktion, Bezug u.a. über Dirk Würtz (klick).
  2. Hawaiburger mit Hühnerbrustfilet und Gruyere
    Dazu kam ins Glas der Enira 200(75 % Merlot, 10 % Syrah und 15 % Cabernet Sauvignon, 14,5% / 10€) aus Bulgarien, vom bulgarischen Weinprojekt von Graf von Neipperg. Wurde als 2007er schon einmal hier (klick) beschrieben. Punktete wieder mit satter Frucht, plaumig, Reifesüße, der Wein "läuft", top.
  3. Hackburger mit Röstzwiebeln, mittelaltem Gouda, Pesto und Chiliöl
    Begleitet von einem gut abgehangenen Reverendo 2001. Der Cabernet aus dem spanischen Navarra stand immer noch gut da, pikant-mürbe Nase nach Trockenfrüchten.

Feine Überraschung aus Hellas:
Zafeirakis Chardonnay, kein dicker, alkohollastiger Klopfer,
sondern ein feindifferenziertes Gewächs



05.01.2012

Nordseeweine...


Zum Jahreswechsel in Noordholland. Nach dem Chateauneuf - Highlight (klick) ging das (Wein)niveau etwas zurück. Blieb aber originell. Zum perfekten, frisch vom ganzen Fisch zugeschnittenen Matjes, stilvoll auf Papptellerchen und mit süßer Gurke, ein Weißwein im Plastikbecher: Undefinierbarer Charakter...

Dann lieber ein Wein aus der Gegend, gewachsen nur ein paar Kilometer von der Nordsee entfernt, direkt hinter der Käsestadt Alkmaar. Zu "Mosselen met frites" gab es den Rondo du Nord vom Wijngaard Nordland (12% / je 8,90€). Der wurde vor zwei Monaten schon einmal verkostet (klick hier). Der Wingert liegt 3,70 Meter unter dem Meeresspiegel. Auf mittlerweile 3000 qm Rebfläche stehen neben Rondo und Solaris auch noch die weiße Palatina und die rote Salomé. Hört sich romantisch an, und das ganze Projekt wird mit viel Liebe betrieben. Der Rote ist überraschend farbstark, kirschfruchtige Nase, auch im Mund frisch, durchaus süffig-saftig, leicht gekühlt am besten. Zu den im kräftigen Sud gegarten Muscheln völlig in Ordnung. 



Zu Silvester gab es im Grunde ein Käsefondue. Ich dachte, es sei eine gute Idee, vorher noch schnell einen Sushi /Rotweinsnack einzuschieben. Nach der entsprechenden Mövenpick Probe mit Hendrik Thoma immer wieder ein Thema. Leider diesmal kein gutes Match. Die Bento - Box vom Fischhändler sah zwar gut aus, der Reis war jedoch komplett ungewürzt. Ohne Reisessig, eingestellt mit etwas Salz und Zucker schmeckt das einfach nicht so gut. Auch der Penfolds Bin 2 dazu präsentierte sich unharmonisch. Shiraz und Mourvedré finden nicht zusammen, einerseits ein Vanilleplätzchen in Nutellea gedippt, andererseits zu viel Säure und mangelnde Fülle, das schmeckte nicht. Der Bin 2 ist mit ca. 15€ inmitten des riesigen Penfoldssortiments schon aus der etwas besseren Linie. Und ein Wein, der laut Werbung "in völliger Harmonie mit sich selbst steht".  


03.01.2012

Jahresendwein: Chef war der Chateauneuf

Chateauneuf mit Ente satt, ein Genußgipfel
Vorausgesetzt man mag Fleisch und Rotwein...

Überall in den Blogs (wein)kulinarische Rückblicke auf den Jahreswechsel. Da will auch der Weindeuter nicht hintanstehen. Gerade weil er auch kurz vor Jahresschluß an der nordholländischen Küste nochmal was ganz Schönes geöffnet hat:
Domaine Pegau Cuvée Réservée 1997 Chateauneuf du Pape (14,5 % / 49€ für den aktuellen 2009er). Was soll man sagen, natürlich einfach ein befriedigendes Erlebnis. Kein feiner Pinkel, hat immer noch Ecken und Kanten, ein Edelmann vom Lande. Der Wein ist voll da, eine dicke reife Wolke, eine große orangefarbene Sonne, ein Barockengel.
Dazu in der Aromatik perfekt passend zweierlei von der Ente: Einmal butterweiches Confit von Labeyrie, eine Topmarke mit Sitz in Landes im Südwesten Frankreichs, bekannt für feinstes "Dosenfutter" von Lachs bis Foie Gras. Die Schenkel wurden kurz im Backofen erwärmt. Dann frische knusprige Entenbrüste, dazu eine Sauce mit Orange und getrockneten Datteln. Mehr ist manchmal gar nicht nötig...





03.11.2009

Ein Genußmenü...



..in wirklich ausgesuchter Qualität gab es am Samstag bei der Freundin des guten Geschmacks.
Die Speisen erreichten in Auswahl, Geschmack und Optik eine Höhe, in der beim Bergsteigen nur gut an die sauerstoffarme Luft angepasste Extremsportler ohne Atemhilfe vordringen können.

Auch beim Geniesser und beim Mahlzeitvogel könnt ihr lesen und anschauen, was es so alles gab. Und weil diese Welt, zumindest manchmal und für kurze Zeit, eben doch eine gerechte ist, gab es obendrein auch einige schöne Weine dazu.
Gleich zu Beginn leuchteten die strahlenden Augen von
Marlies Dumbsky von einer Flasche Bocksbeutel voll mit fränkischem Silvaner: Eine Sonderabfüllung vom Weingut Erhard aus Volkach zu Ehren der Deutschen Weinkönigin 2008/2009. Ein anregender Aperitif und eine Erinnerung an meinen kurzen Aufenthalt in Sommerach am Main. Zur (mild)geräucherten Forelle auf Linsensalat gab es dann schon was rotes, die "Cuvee Georg 2004" (23€) von Kreuzberg (Spätburgunder/Cabernet Franc) in Dernau/Ahr. Der helle Rote in der hohen Flasche passte. Der ist ja auch eher fein, von mittlerem Körper, hat etwas durchscheinendes, trotzdem keine "wischi-waschi" Aromatik, sondern intensiv mit punktgenauer Würze. Der Hauptgang war ein im Heu gegarter Braten vom Ibinger Landschaf, zarter, sündig-saftiger Fleischgenuß. Dazu ein Wein aus meinem Keller, "Les Dements 2001" (26€) von der Domaine Fondreche vom Mont Ventoux. Im Grunde ein konzentrierter Klotz, der sich aber, durch die Reifejahre nunmehr milde gestimmt und weich geworden, mit seiner warmen und üppigen Art harmonisch in das Gebotene einfügte. "Les Dements" ist eine besondere Lage mit alten Grenache-Rebstöcken, die nur in ausgesuchten Jahren getrennt vinifiziert wurde, 2001 scheint der letzte Jahrgang gewesen zu sein. Spitze ist seitdem die Cuvee Persia, für ca. 16€ eine absolute Weinempfehlung eines auf hohem Level handwerklich arbeitenden Ökowinzers.


Schließlich zum Halbgefrorenem nach Art des Hauses, einem Traum aus Walnüssen und Sahne, genau richtig war der Riesling Eiswein Kindenheimer Vogelsang 2000 (17,90€ 0,375) von Rasp-Lambert in der Pfalz: Bernsteinfarben, von konzentriert-cremiger Süße.
Wer mal was nachkochen möchte oder sich nur von der kulinarischen Kompetenz der Gastgeberin inspirieren lassen möchte, sollte mal ihren Geschmacksache-blog besuchen.

16.09.2009

Geniesser - Menü in Herne


Am Dienstag entfachte der Geniesser im Weinrestaurant Julius in Herne ein kulinarisches Feuerwerk. Für einige Freunde, darunter als Stargast des Abends Gerburg Jahnke, Kabarettistin und "Bürgerin des Ruhrgebiets 2004", kochte und servierte er sein originelles Motto-Menü "Die 5 Säulen der Ruhrgebietsküche". Die Enflüsse der "Zuwandererküchen" für die Esskultur hierzulande wurden deutlich: Neben schlesischer Rindsroulade und westfälischer Auster gab es türkische Linsensuppe und Spaghetti. Den Abschluss bildete (zu rheinischen Armen Rittern) ein "Westfälischer Liebestrank" - Kakao verfeinert mit einem Schuß Sprocköveler Urwurz.
Die Weinbegleitung kam (natürlich) vom Weinhändler Hartmut Meimberg. Zunächst der Weißburgunder Kabinett 2008 der Pfaffenweiler Winzergenossenschaft, ein säurearmer, ganz auf pfirsichfruchtige Frische angelegter Badener mit einem schön cremigen Mundgefühl. Der Rote kam aus Apulien, Alberello IGT 2006 von Felline, ein modern gemachter Süditaliener: Dunkelbeerig, weich im Gerbstoff, sehr zugänglich, beinahe saftig, startet im langen Abgang einen richtigen Nachbrenner und zeigt so auch im Einstiegssegment (6,90€) Charakter und Klasse.


05.07.2009

Lamm und alte Reben !

Als Begleitung zum Lamm vom Grill ist für mich, trotz sommerlicher Schwüle, immer noch ein gehaltvoller Roter optimal.

Einmal links der Balthasar Gracian Vinas Viejas 2006 der Bodega San Alejandro aus Spanien - ein Garnacha aus bis zu 80 Jahre alten Rebstöcken. Aromatisch dichte dunkle Frucht, der Wein ist insgesamt geschmeidiger geworden, hat frühere Bitterspitzen abgelegt, entwickelt zum würzigen Lamm süß-seidige Noten, trotz 14,5% nicht zu schwer wirkend. Hochwertiger Wein, ein in dieser (Preis)klasse absoluter Must-Buy.

Rechts der Colline Vieilles Vignes (Merlot/Syrah) der Domaine Magellan aus dem Languedoc. Nicht so reichhaltig wie der Balthasar, eher ein seriöser "Tischwein", verbindet sich jedoch herrlich in seiner rauchig-würzigen Kraft mit dem intensives Essen.

07.06.2009

Über Pfingsten: Wien und Wein


Wien - Millionenstadt mit Weinbau ! Von der Gloriette im Schlosspark Schönbrunn blickt man am Horizont auf die Weinberge, sie umgeben die Stadt halbkreisförmig an den Ausläufern des Wienerwaldes. Immerhin 665 ha (80% davon weiß) werden von 342 Winzern bewirtschaftet.
Eine Pfingstwanderung von Nußdorf nach Neustift am Walde führt den Weinfreund durch Weingärten und ermöglicht schöne Ausblicke auf die Stadt. Am Ziel dann Wiener Heurigenromatik beim Weingut Wolff, zwar ein großer, langetablierter und touristenkompatibler Betrieb, dennoch angenehm und mit gutem Heurigenbüffet.
Moderner und in Trendoptik geht der Weingenuß bei Wein & Co. , allein in Wien gibt es 7 Filialen: Gut sortierte Weinhandlung und Weinbar kombiniert, die Weine können direkt aus den Regalen genommen und für 5,90 "Korkgeld" aus guten Gläsern (inkl. einer großen Fl. Mineralwasser) getrunken werden - sehr angenehm.
Weitere Genussstationen, die man in Wien nicht auslassen sollte:
Frühstück im Wiener Kaffehaus, etwa im Sperl oder teurer und eleganter im Landtmann am Burgtheater.
Ein großer Brauner und Zwei Eier im Glas mit Schnittlauchbrot - ein Klassiker.
Für zwischendurch dann der Naschmarkt und/oder ein Wiener Würstelstand (aber bitte keine Wiener Würstchen bestellen, die heißen da Frankfurter...): Das typische Wiener Fast-Food in großer Auswahl. Interessant die Käsekrainer (die Eitrige), die dunkelwürzigen Waldviertler oder auch ein Pferdeleberkäs mit frischgeriebenem Kren.
Abends lockte dann weder das Backhendl noch das Schnitzel, sondern Gekochtes vom Rind: Ein Besuch in Plachuttas bürgerlich-elegantem "Rindfleischtempel" bot Gelegenheit, ein wirklich perfektes Tafelspitz zu probieren.
Noch zu den (Rot)Weinen: Ob Zweigelt, St. Laurent, Blaufränkisch - alle probierten Österreicher in der Klasse 8-17 € hielten schöne Balance zwischen würziger,anregender Säure und tanninsanftem Schmelz - keine Sattmacher, sondern lebendige und frisch wirkende Rotweine.






23.05.2009

Gereifte Rote...

...aus den 90er Jahren waren in sehr guter Form und sorgten bei der Probe eines Weinfreundes für vielfältig-anregende Aromen.Geöffnet waren in der Reihenfolge ihrer Verkostung:
1997 Chateau La Tour de By, Cru Bourgeois, Medoc

Feinduftig herb, schöne elegante Reifearomen nach schwarzem Tee, Würzkraut, appetitanregende Säure
1998 Chateau Les Ormes Sorbet, Cru Bourgeois, Medoc
Mehr Duft, klassische Bordeaux-Tertiäraromen, nicht übervoll, aber vorhanden: reife dunkle Früchte, Zigarrenkiste etc.
Der “Tempranillo-Bordeaux” aus Rioja-Höhenlage, recht fortgeschrittene Reifung, in der Nase leicht oxydativ, entwickelt sich zunächst angenehm im Glas, dann zunehmende Säure. Durchaus ein eleganter spanischer Senior…
1997 Sangioveto di Toscana, Badia a Coltibuono
Top,Top,Top ! Leichte Orangetöne am Rand, steht vollduftig im Glas, intensive Noten nach Orangeschale und Feigen, eine gewisse Exotik kennzeichnet den Italiener. Schöne Reifung ohne jede Spur von Überalterung. Weich-samtig im Mund, cremig auskleidend, elegant, gute Länge, sehr befriedigende Flasche.
1999 Domaine du Pegau, Chateauneuf du Pape
Chateauneuf, mein Wein! Der Pegau hat gegen den eleganten Italiener den rustikaleren Auftritt – die ganze Aromatik ist dunkler, derber, “maskuliner“. Erde, Leder, Trockenkräuter, Dörrobst, Lakritze – das ist so die Richtung. Ein ganzer Bauernhof im Glas, von der Gemüsescheune bis zum Düngerhaufen. Beide Weine ergänzen sich, beide hatten ihre Anhänger, ich neigte am warmen Frühlingsabend eher dem Sangioveto zu.
1999 Condado de Haza, Ribera del Duero
Immer noch der für Weine aus dem Hause Fernandez oft typische Rauchton, ansonsten entwickelte Duft- und Geschmacksnoten. Ein Wein, der nicht unbedingt vom „Liegenlassen“ profitiert, jung hat er einfach mehr von dieser leckeren satten Tempranillo-Frucht.
Gut gehalten, bittersüße Säure, Kernobst, klassische Petrol-Note

Dazu passend zu einer solchen Genußprobe: Ein vom Gastgeber auf den Punkt gegartes Lammkaree mit Thymiankartoffeln und Bohnensalat.



18.05.2009

Wein und Grill 2

Ist der Grill fürs Fleisch wirklich so gut ?

Solch existenzieller Zweifel drängte sich angesichts einiger köstlich-kleiner Lammkoteletts auf !

Die kamen aber eben nicht vom offenen Feuer, sondern aus dem Kochopf, dort kurz angebraten + dann auf etwas Olivenöl mit Zuccini und Tomatensalsa gargezogen, obendrauf noch mit einem Pestohäubchen - sehr saftig, sehr lecker, eine Art "Fleischpraline".

Dazu passte der einfache La Baume Merlot 2007 aus dem Languedoc - nicht aufdringlich, eher kühl - ein guter "Durstlöscher" zum würzigen Mahl ...

Wein und Grill 1



Eine schöne Kombination: Würzig-röstiges Lamm und Rind vom Grill und zwei besondere Winzerweine aus der Provence !
NEKTAR rose 2007 vom Weingut Domaine du Grand Cros und (direkt am heißen Grill) der rote AMBROISIE DU TERROIR 2005 von Chateau du Cancerilles - beide aus den Spitzenlinien der beiden Weingüter (je ca. 15 €). Der Rose erfrischt, hat aber auch viel Substanz + Kraft, der Rote ist dank hohem Cabernet-Sauvigon Anteil recht lebendig, macht nicht wie viele Syrah-Bomben aus dem Midi schon ohne Essen satt.

25.03.2009

Knisterfinken und Moppelkotze...


...sind zwei wohlklingende Bezeichnungen für Stielmus und Wurstebreieintopf - Traditionsgerichte der westfälischen Küche meiner dem Biere und dem gebrannten Korn verbundenen Heimat !

Feiner und durchaus weinkompatibel ging es letzte Woche bei einem von Slow food initiierten Westfälischen Menü im Restaurant "Zum Neuling" in Bochum zu.

Blutwurstmaultaschen auf Sauerkraut, Pfefferpotthast mit Potthucke und Schwarzwurzelgemüse und Pumpernickelcreme mit Holundermark schmeckten vorzüglich zum Weißburgunder.
Hier ein Bilderalbum vom Abend und ein Bericht mit Fotos von Weindeuter.





19.03.2009

Ein Bordeaux Menü...



...im Dortmunder Bistro@55 bot die Gelegenheit, mal einige Bordeaux  der Jg. ´o5,´06 und ´07 zum Essen zu probieren.

Fazit: siehe unten !
Qualität und Aufmachung der Speisen: Fein !

Bitte für Detailansicht die Bilder klicken...